Sonntag, 12. Juli 2015

Q&A Teil 1 / Blog

Hallo meine geliebten Freunde,
ich hab ja vor ein paar Tagen einen kleinen Aufruf gemacht, dass ihr mir Fragen für ein Q&A stellt. Und ja, es sind ein paar Fragen geworden und deswegen teile ich das jetzt in drei Teile : Blog, Reisen und dann den Rest der Fragen.

1. Wie kamst du zum Bloggen?
   Weiß ich gar nicht mehr, ich hatte einfach Lust drauf und hab vorher schon immer Blogs gelesen. Dann kam
   das einfach so  

2. Bereitest du deine Post vor?
    Nein, um ehrlich zu sein schreibe ich drauf los, wenn ich eine Idee hab und die wird dann auch sofort 
    gepostet :D 

3. Welcher ist dein Lieblingspost?
   Oh, ich glaube mein Lieblingspost ist der über Paris. Es war einfach schön, den Post zu schreiben und sich
   nochmal zurück zuerinnern. Die Zeit in Paris war zwar kurz, dafür aber sehr sehr intensiv. 
  
4. Wie lange brauchst du bis ein Post komplett fertig ist?
    Das ist eine sehr schwere Frage, weils einfach jedes mal komplett unterschiedlich ist. Ich kann da gar 
    keine genaue Zeitangabe machen oder so haha. Es dauert halt bei den Textpost vom ersten Grundge-
    danken bis zum fertig geschrieben Text und bei den Fotopost kommt halt noch das Fotos raussuchen und
    bearbeiten dazu. 

5. Wo siehst du dich selbst in 5 Jahren? (Ich beziehe das jetzt einmal auf den Blog)
    Ich hab da noch nicht so den Plan, ich möchte einfach weiter hin meine Texte und Bildchen Posten. Der 
    Blog wird in 5 Jahren bestimmt gefüllt mit Reisen und Erfahrungen sein. Was da genau kommt, weiß ich
    selbst noch nicht. 

6. Kannst du mit You Tube Videos anfangen?
    Wollt ihr das echt? Ich hätte echt keine Ahnung worüber ich reden sollte. Deswegen wird das jetzt in
    naher Zukunft wohl erstmal nichts :D Ich werde aber vielleicht mal ein paar Videos von den Reisen 
    oder so drehen und die dann hier auf den Blog laden. Aber You Tube? Ich denke nicht, nein 
       

Montag, 6. Juli 2015

Ein Aufruf

Hallo ihr Lieben,

Ich wurde gefragt ob ich nicht ein kleinen Frage/Antwort Post schreiben kann und ja, wenn euch das interessiert dann werde ich das wohl mal machen. Also fragt einfach alles was ihr fragen möchtet in die Kommentare unter diesem Post! Ich freu mich auf eure Fragen

Dienstag, 2. Juni 2015

"Und die schönsten Wege waren doch immer die Umwege"

Es gab eine Phase in meinem Leben, da war irgenwie nichts so wie es hätte sein sollen. Ich hab einfach nichts mehr verstanden. Damit sind nicht nur Matheformeln und Biologische Vorgänge gemeint, ich hab einfach das ganze Leben nicht mehr verstanden. Ich habs nicht verstanden, keinen Sinn in dem gesehen was ich getan habe. Ich war da, ich hab alles mitgekriegt, ich hab nachgedacht. Ich hab wahrscheinlich sogar viel zu viel nachgedacht. Der Schulabschluss kam immer näher und der Druck der Lehrer wurde immer höher. "Was wollt ihr nach der Schule machen?" - "Wollt ihr weiter zur Schule gehen? Abitur? Ihr müsst lernen. Viel mehr lernen. Es wird noch viel anstrengender."
Ich hab so vor mich hingelebt, in den Tag rein. Ich hatte echt nichts zu meckern. Ich hatte Freunde die für mich da waren, den weltbesten Freund und eine tolle Familie. Aber es ging einfach nicht. Es hat alles für mich keinen Sinn mehr gemacht. Und irgewann kam dann der Tag an dem es irgennwie mit mir vorbei war. Es war als wenn das Fass übergelaufen ist. Plötzlich kam dieses Gefühl, dass es nichts mehr geht und ich nichts mehr kann. Und dann ist mir auch klar geworden, dass es so nicht mehr weiter geht. Ich bin gar nicht das Problem. Ich hab einfach gemerkt, es gibt Probleme die kann ich nicht alleine lösen und das muss ich wahrscheinlich auch gar nicht. Ich hab endlich drüber geredet was los ist, es ist gut sich auch mal Hilfe zu holen. Ich hab gedacht irgenwas wäre falsch mit mir, ich hätte ne Klatsche.
Hatte ich nicht, habe ich nicht.
Durch viele Gespräche mit verschiedenen Leuten ist mir dann etwas klar geworden. Es ist nicht immer der richtige Weg, nur weil ihn alle gehen. Wenn ich merke, dass es für mich nicht der richtige Weg ist, dann gehe ich einen anderen. Das ist okey, es ist mein Weg, den muss ich gehen, dann kann ich ihn mir auch aussuchen. Es ist nicht schlimm im Leben Umwege zugehen, das sind die schönsten Wege. Manchmal dauert es vielleicht auch ein bisschen, bis man seinen eigenen Weg gefunden hat aber den können wir ja einfach alle gemeinsam gehen! 
Wenn euch etwas total dumm vorkommt und ihr den Sinn darin nicht seht, dann ist es okey zu sagen:"Ich weiß zwar noch nicht wo es für mich hingeht, aber das will ich nicht". Mach das worauf du Lust hast und wenn es am Ende schief geht, dann mein Gott ist es halt so - aus Fehlern lernt man. Man hat sein Leben nicht verbockt nur weil man einmal in die falsche Richtung gegangen ist.
Es wird vielleicht nicht einfach, aber es fühlt sich besser an weil es ist dein Weg und es sind deine Fehler. Vielleicht wird es einfach wenn wir unsere Geschichten mit einander teilen, sehen dass es anderen auch mal nicht so gut geht und wir uns einander helfen.

Und die schönsten Wege waren doch immer die Umwege.

Sonntag, 17. Mai 2015

Paris - Die Stadt der Liebe und der besonderen Freundschaften

Paris. Die paar Tage die ich in Paris verbringen durfte, waren irgenwie viel mehr als nur Reisen und das übliche Touri-Leben. Ich habe mich in den paar Tagen hauptsächlich von viel zu vielen, viel zu süßen Crossaints mit Erdbeermarmelade und eindeutig zu viel Mc Dondals ernährt, hab die Kalorien aber wahrscheinlich schon wieder bei unseren Stundenlangen Sightseeign touren wieder abtrainiert. Vielleicht bin ich einfach zu paranoid für diese Stadt aber meine Dauerpose war, dass ich klammernd an meiner Tasche hing und Angst hatte, dass mir alles mögliche vom Leib geklaut wird und ich ohne jegliches Geld, Handy oder meine Kamera wieder nachhause fahren muss. Musste ich natürlich nicht, aber ich bin mir nicht ganz sicher ob das kommt weil wirklich niemand etwas klauen wollte, oder ob ich einfach die total super Diebesabwehr hab :p

An Paris mag ich weder die dreckigen U-Bahnen, noch die Menschen die einem an jeder Ecke gekünstelt freundlich einen miniatur Eifelturm andrehen wollen, und schon gar nicht die anderen unfreundlichen, hektischen Bewohner Paris. Es waren eher die kleinen Gassen mit den bunten Blumenläden, die Straßenmusiker an jeder Ecke und die verschiedensten Menschen auf einem Fleck, die mir gefallen haben.
Ich habe aus der Zeit in Paris nicht nur ganz viele Fotos, die ein oder andere Postkarte und jaa auch ich habe mir einen der besagten miniatur Eifeltürme gekauft, mitgenommen sondern ich habe auch so vieles gelernt.
Es gibt einfach diese Menschen mit denen alles erträglich ist, die alle verrückten Dinge mit dir machen und vor denen du auch einfach weinen kannst. Mit diesen Menschen ist das blöde Heimweh nach dem Arm des Freundes erträglicher, man kann mit ihnen im Hotelzimmer aber auch vor der Pariser Oper lautstark zu "I want it that way" von den Backstreetboys singen und tanzen und man kann mit ihnen im Arm liegen, in der Sacré-Cœur sitzen und einfach nur heulen. Ich habe in diesen paar Tagen viele Menschen kennen gelernt, mit ihnen gelacht, getanzt und übers Leben geredet. 
Ich weiß um ehrlich zu sein nicht ob mir Paris gefällt oder ob mir die Dinge die ich dort erlebt habe so gefallen. Aber ich weiß: Paris, ich komme wieder. Irgendwann, du kaltes, dreckiges, verliebtes Paris. 







Freitag, 13. März 2015

“Früher habe ich in den Spiegel geguckt und mich geschämt. Heute schaue ich in den Spiegel und liebe mich absolut.” - Ein Post über die Liebe zu sich selbst


Guck mal wie dick ich bin! Ich wäre so gerne wie sie...  Ich bin nichts Wert
Ich bin hässlich!  Ich muss abnehmen  Ich muss abnehmen  Ich muss abnehmen Ich wünsch mir ich würde so aussehen wie sie  Ich bin falsch Ich bin hässlich Meine Nase ist so hässlich  


Mindestens einer dieser Sätze da oben haben wir so oder so ähnlich bestimmt schon mal gedacht oder gesagt. Und es ist doch fast immer das Gleiche, egal ob man sich im Spiegel anguckt oder grade durch das Instagram eines "perfekten-skinny-girl" scrollt. Der Druck schön zu sein ist so groß geworden, eben auch durch Seiten wie Instagram oder Sendungen wie Germanys next Topmodel. Im Grunde kennen wir das doch alle. Man ist einfach unzufrieden, findet sich zu dick, zu hässlich. Aber muss das sein? Wer endscheit wer hübsch ist und wer nicht? Niemand sollte das entscheiden, denn jeder ist schön auf seine Art und Weise. Auch du! 
Sich selbst zu lieben hat rein gar nichts mit Egoismus oder Selbstverliebtheit zutuen! Seit unserer Kindheit wurde uns gelehrt, dass man andere Lieben soll und das stimmt auch. Die eigenliche Liebe aber beginnt bei uns selbst. Wer sich nicht liebt, kann auch keinen anderen Lieben. 
"Egoistisch sind wir nicht deshalb, weil wir uns selber zu sehr lieben, sondern weil wir uns zu wenig lieben. Wenn wir uns beispielsweise im tiefsten innern ungeliebt fühlen, uns aber um dieses Gefühl nicht kümmern, weil wir es verdrängt haben, dann werden wir bedürftig, gierig, ja süchtig sein nach der Liebe anderer." – Safi Nidiaye, Das Tao des Herzens 

Du bist schön und zwar auf die Art und Weise wie du bist. Es ist voll egal, wie viel du wiegst, wie groß du bist, welche Haarfarbe oder Nationalität du hast. Es ist egal, ob du den ein oder anderen Pickel hast (Ja, die blöden Dinger kommen nun mal mit der Pupertät. Das tolle ist, die gehen mit der Pupertät auch wieder.) Es ist alles okey, sollange du dich so wohlfühlst.

Behandel dich selbst, wie du jemanden anderen behandeln würdest. Würdest du jemanden Fremden ständig kritisieren? Würdest du nur das schlechte an der Person sehen? Würdest du sagen, dass die Fremde Person hässlich oder fett ist? Nein ? Wieso tust du es dann bei dir?
Sei stolz auf dich. Es gibt so viele Dinge auf die du stolz sein kannst! Also sei es doch auch einfach mal. Sag dir, wenn du etwas gut gemacht hast! Und bekämpfe deinen Schweinehund und deine Innere Stimme. Wenn da wieder diese Innerliche Stimme ist, die anfängt dich zu kritisieren, zu sagen dass du nichts kannst oder hässlich bist, dann hör nicht auf diese Stimme. Sie hat unrecht. Sag dir das. Sag dir selbst: "Stopp. Das stimmt nicht! Ich bin schön und zwar auf meine Art und Weise".

Versuch dich zu lieben und du wirst merken wie es dir besser geht. Du wirst nicht mehr so abhängig von der Liebe und Zuneigung anderer. Es wird dir leichter fallen Komplimente anzunehmen, du wirst denken "Ja stimmt. Ich seh heute schön aus". Du wirst eine ganz andere Ausstrahlung auf andere haben, eine viel positivere, du wirst von innen Strahlen. Liebe dich selbst und behandel dich und deinen Körper gut. Du lebst nur dieses eine mal und das Leben ist viel zu kurz um sie mit Selbstzweifeln zu verbringen. Du bist wunderschön!

Wozu dich mit anderen vergleichen? Niemand sonst auf dieser Welt kann besser du sein als du selbst.

Dienstag, 10. Februar 2015

Happiness checklist

Ich weiß, dass es manchmal schwer ist einfach glücklich zu sein oder postiv eine neue Woche zu starten. Auch wenn es so leicht klingt "einfach glücklich" sein, es geht eben nicht immer. Es gibt immer den Montag morgen wo man sich lieber noch einmal im Bett umdrehen möchte und plötzlich vom ein auf den anderen Moment diese super starke Erkältung hat oder diese Tage an denen einfach nichts so läuft wie es soll. Es gibt kein Rezept zum glücklich sein, das wäre ja auch zu schön, aber der eigene Verstand und die eigene Einstellung kann so vieles verändern.
Man selbst kann seine Sicht auf Dinge selber endscheiden. Im Folgenden ist eine Art Checklist, die keines Wegs die Anleitung zum glücklich sein ist, aber ein kleiner Begleiter wie man eine positivere Einstellung bekommen kann.

1.Lächeln. Es ist bewiesen, dass lächeln glücklich macht. Egal ob man angelächelt wird oder selbst
die ganze Zeit ein Lächeln auf den Lippen trägt. Es ist so leicht und hat doch eine so positive Wirkung. Versuch es! Du wirst dich bestimmt besser fühlen.

2.Tu etwas für dich selbst. Tu etwas für dich damit du dich entspannt/gut/belohnt fühlst. Nehm ein Bad, geh eine Runde laufen, spiel mit deinem Hund, geh mit deinen Freunden etwas trinken, lese ein gutes Buch, schau dir einen Sonnenuntergang an oder iss eine Tafel Schokolade. Tu etwas damit sich deine Seele gut und beruhigt fühlt und genieße es. Mach etwas, was dir das Gefühl von FREUDE gibt!

3.Achte auf andere und du wirst belohnt. Wenn du siehst, dass jemand deine Hilfe braucht dann sei für diese Person da. Wenn dein Nachbar krank ist, dann frag ob er etwas braucht oder geh mit seinem Hund Gassi. Frage, ob du einer Frau beim Tragen der Einkaufstüten helfen kannst und achte auf deine Umwelt. Wenn du für andere da bist und hilfsbereit bist, dann wirst du belohnt. Nicht durch Geld oder etwas materielles sondern durch etwas viel schöneres: Das Gefühl, jemandem Helfen zu können. Es ist eins der einfachsten und schönsten Geschenke die man jemandem machen kann!

4.Sieh die Schönheiten in deiner Umgebung. Freu dich an den Dingen in deiner Umwelt sind, freu dich an der Sonne die in deinen Nacken scheint und dich wärmt, an einem kleinen Welpen der beim Laufen stolpert oder die Art wie Menschen lächeln. Es gibt so viele Dinge die schön sind, erkenne diese Dinge und freue dich auch über die Kleinigkeiten im Leben.

5. Sei geduldig. Es wird Momente geben in denen du denkst, es wird nichts wieder gut sein und dass glücklich sein so schwer ist. Das ist normal, aber dieses Gefühl wird weg gehen. Man kann sein Leben nicht voll kontrollieren und am Schicksal kann man nichts ändern. Du darfst dann auch traurig sein, wichtig ist nur, dass du dich irgendwann aufraffst und dein Leben wieder in die Hand nimmst und lernst wieder glücklich zu sein.

6.Auch wenn man das schon so oft gehört hat, es stimmt wirklich. Trinke viel Wasser, ernähre dich gut und bleib aktiv. Schlafe ausreichend und du wirst dich fit fühlen.Es ist dein Körper und du hast die Wahl wie es ihm geht. Es gibt einen Spruch der sagt, dass eine glückliche Seele sich in einem gesunden, wohlen Körper am besten fühlt und irgendwie ist da auch etwas dran. Kümmer dich um dich und fühl dich wohl in deinem Körper. Auch sowas macht dich glücklich. Du bist ein wundervoller Mensch und du bist wunderschön auf deine eigene Art und Weise, vergiss das nicht.


"Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält..." - Lucius Annaeus Seneca